Antragsteller: FC Noswendel Wadern und SV Weiskirchen Konfeld

Antrag – Abbruch mit Vorrunden- oder Quotienten-Regelung, mit gleichzeitiger Klassenreform:
Der Verbandstag des SFV möge beschließen:
Die aktuelle Saison wird abgebrochen, zur Ermittlung der Tabellenstände der jeweiligen Spielklassen wird die Vorrundentabelle oder alternativ der Quotient aus erzielten Gewinnpunkten und ausgetragenen Spielen angewendet, Auf- bzw. Absteiger gibt es nicht.
Um Vereine, die sich nach diesen Tabellenständen in den oberen Tabellenbereichen befinden, dennoch für das bisher sportlich Erreichte etwas zu belohnen, wird -in Anlehnung an Vorschlag 1 aus diversen Arbeitstagungen bzgl. angedachter Spielklassenreform zur Saison 21/22- die „Verbandsoberliga“ als zusätzliche Spielklasse installiert. Alle anderen Klassen bleiben grundsätzlich wie nach der heutigen Struktur bestehen, lediglich die Kreisligen A würden sich von aktuell 14 auf 12 reduzieren, allerdings hätten dann die 12 Kreisligen alle eine Anzahl von 16 Mannschaften, was aktuell nicht der Fall ist (einige haben 15, 14 oder nur 13 Mannschaften).
Ein Schema zur einfacheren Darstellung mit den entsprechenden Klassenzuteilungen ist als Anlage beigefügt.
Begründung des Vorschlages:
Durch diese zusätzliche Spielklasse („Verbandsoberliga“) gibt es weniger Unstimmigkeiten von den Zweit- oder Nächstplatzierten gegenüber dem ermittelten Tabellenersten, da in den meisten aktuellen Klassen ab Kreisliga A mindestens ein Verein und in den jeweils nächsthöheren Klassen die Anzahl der Vereine steigt, die sich für die dann neue Klasseneinteilung qualifizieren. Hierdurch kann jede Klasse unterhalb der Saarlandliga als aufgewertete Spielklasse angesehen werden.
Ebenso würden dadurch die meisten aktuellen Meisterschaftsanwärter am ehesten gerecht behandelt, da zum größten Teil mehrere aktuelle Meisterschaftsanwärter der jeweiligen neuen und höheren Spielklassen zugeordnet würden. Bei Punktgleichheit zweier oder mehrere Vereine werden die Tabellenstände durch direkten Vergleich entschieden. Ist dann immer noch keine Entscheidung möglich, erfolgt diese final per Los.
Auch für die Saison 21/22 hätte diese neue Struktur positive Aspekte. Da es in der Saarlandliga einen Aufsteiger geben muss und beim genannten Vorschlag aktuell kein Verein absteigt, würde die Saarlandliga in der Saison 20/21 mit 17 Vereinen spielen. Dies hätte die positive Begleiterscheinung, dass es zur Saison 21/22 mit allergrößter Wahrscheinlichkeit einen vermehrten Aufstieg geben wird, damit die Saarlandliga dann wieder auf 18 Vereine aufgestockt werden sollte. Dieser vermehrte Aufstieg würde sich bis in alle Spielklassen nachziehen. Hinzu kommt noch, dass dann in der Saison 20/21 in den meisten Klassen nur der Tabellenletzte gemäß Satzung/Durchführungsbestimmungen absteigen würde. Hierdurch wäre eine optimale und vor allem sportlich ausgespielte und somit akzeptable Auf- und Abstiegssituation gegeben. Nach diesem Vorschlag wären dann ab der Saison 21/22 alle Spielklassen wieder mit ihrer jeweils optimalen Klassenstärke besetzt.
Durch diese Umsetzung wäre eine kleine Klassenreform mit großer Wirkung durchgeführt, wodurch keinem Verein ein größerer sportlicher Nachteil entstehen sollte.
Ebenso könnten die Kreisligen, selbst wenn die eine oder andere Mannschaft in den nächsten Jahren wegfallen würde, wohl immer noch mit mindestens 15 Mannschaften bestückt werden.

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