Regel 3 – Zeitlimit bei Auswechslungen
- Bei Auswechslungen müssen die Spieler das Spielfeld innerhalb von zehn Sekunden verlassen.
- Der Schiedsrichter zeigt die letzten fünf Sekunden mit einem Countdown an.
- Wird das Zeitlimit überschritten, darf der Einwechselspieler das Spielfeld erst während der ersten
Spielunterbrechung nach Ablauf einer Minute betreten. - Ziel ist es, die Unterbrechungszeiten zu reduzieren und Auswechselvorgänge zu beschleunigen.
- Regel 5 – Verletzungsunterbrechungen
- Ein verletzter Spieler muss das Spielfeld für eine Minute verlassen, wenn
oder Schiedsrichter das laufende Spiel wegen des verletzten Spielers unterbrochen hat
oder Schiedsrichter das medizinische Personal wegen des verletzten Spielers von sich
aus auf das Spielfeld gerufen hat
oder Spieler auf Nachfrage durch den Schiedsrichter bestätigt hat, dass er eine Behandlung
benötigt. - Der Spieler darf erst nach Ablauf einer Minute und während des laufenden Spiels (Erlaubnis
durch Schiedsrichter erforderlich) zurückkehren. - Ausnahmen gelten unter anderem, wenn
sich ein Torhüter verletzt,
ein Torhüter und ein Feldspieler nach einem Zusammenprall behandelt werden
müssen. - ein Spieler durch ein physisches Vergehen verletzt wurde, für das der Gegenspieler
verwarnt oder des Feldes verwiesen wurde - Regel 5 – Vorteil bei fehlerhaft ausgeführten Spielfortsetzung
- Der Schiedsrichter kann künftig auf Vorteil entscheiden, wenn eine Spielfortsetzung nicht korrekt
ausgeführt wurde. - Beispiel:
Ein Einwurf wird am falschen Ort ausgeführt oder der einwerfende Spieler steht bei der Ausführung
deutlich im Feld. Gelangt die gegnerische Mannschaft in Ballbesitz und kann daraus unmittelbar
einen aussichtsreichen Angriff entwickeln, kann der Schiedsrichter auf Vorteil entscheiden. - Keine Vorteilsanwendung ist möglich, wenn das Verfahren selbst fehlerhaft ist, z. B., wenn ein
Einwurf mit dem Fuß ausgeführt wird.
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